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Mittel für Muskelentspannung

Geschätzte Lesedauer: 4 Minuten

 

Du suchst ein Mittel für Muskelentspannung? Das Problem ist, dass es ein großes Angebot für solche Mittel gibt. Alle Angebote versprechen schnelle Linderung. Und das am besten noch zu einem kleinen Preis. Doch wie soll man entscheiden, welches Mittel wirklich hilft? In diesem Artikel möchte ich dir meine Favoriten vorstellen. 

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Wie kann ich meine Muskeln weich machen?

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In den chinesischen Kampfkünsten heißt es die Muskeln sollten wie Wasser sein. Genauso weich und sanft wie Wasser, aber dennoch genauso kraftvoll und dynamisch. Was in der Theorie so einfach klingt ist in der Praxis allerdings ein echtes Kunststück. Entweder fehlt es einem an Muskelspannung oder die Muskeln lassen nicht wieder locker und es kommt zu Verspannungen. Muskelanspannung kann man trainieren, doch wie kannst du deine Muskeln wieder weich machen? Kurz gesagt: mit der richtigen Bewegung, mentaler Entspannung, Massagen und den richtigen Muskel Liquids. 

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Wie Qi Gong lernen mein Leben verändert hat

Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten

Qi Gong – ein wesentlicher Eckpfeiler der traditionellen chinesischen Medizin und eine uralte Bewegungslehre. Qi Gong zu lernen hat zu weitreichenden Veränderungen in meinem Leben geführt. Seit ich Qi Gong lerne hat sich unter anderem meine Fähigkeit mich zu fokussieren und meine Selbstwahrnehmung erheblich verbessert. Darüber hinaus kann ich mit Hilfe von Qi Gong meine Muskulatur gezielt entspannen und meine Körperhaltung verbessern.

Was Qi Gong ist und wie es mir im Alltag hilft, erzähle ich dir in diesem Artikel. 

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So bin ich meine Muskel Verspannungen los geworden!

Qi MassageGeschätzte Lesedauer: 7 Minuten

Sicherlich kennst du das auch: ein Ziehen in der Schulter, ein steifer Nacken oder das eine Bein, dass beim laufen nicht so richtig mit kommen will. Die Rede ist von Muskel Verspannungen. Es gibt viele Gründe dafür warum Muskel Verspannungen und entstehen und es gibt unzählig viele Tipps wie man die Verspannungen ganz einfach wieder los wird. Aus Erfahrung kann ich sagen: so einfach ist es leider nicht. So bin ich meine Muskel Verspannungen los geworden! weiterlesen

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So wirst du in kurzer Zeit fit wie ein Shaolin :-)

Geschätzte Lesedauer: 9 Minuten

Was bedeutet “fit wie ein Shaolin”? 

Damit ist nicht gemeint, dass du auf einmal kämpfen kannst wie Jacki Chan. Das erreicht man sicherlich nicht ohne große Anstrengung. Vielmehr ist in diesem Artikel damit gemeint, dass du einen gesunden Allgemein – Zustand erreichst. 

Wer möchte denn nicht gesund sein? 

Wünscht du dir nicht auch, nicht bei jeder Grippe Welle mit zu machen? Wünscht du dir nicht auch eine gesunde Körperhaltung, so dass die kleineren Wehwehchen selbst verschwinden? 

Ich weiß wovon ich hier rede, denn bevor ich angefangen habe meinen Lebensstil zu überdenken, war mein Körper auf Abwegen. Meine Verdauung spielte verrückt, das heißt entweder flutschte die Nahrung direkt unverdaut durch oder es machte sich nach dem essen ein unangenehmes Völlegefühl breit. Eine zeit lang hab ich das auf meinen Job geschoben, weil ich als Hufschmied viel “krumm” stehe und den Bauch einklemmen muss. Mit der Zeit kamen aber noch andere Beschwerden hinzu wie zum Beispiel lang anhaltende Muskelverspannungen. 

Inzwischen weiß ich, dass die zwei Hauptursachen die Ernährung und der fehlende körperliche sowie mentale Ausgleich waren. 

Mein Alltag fing früher erstmal mit einem Kaffee auf leeren Magen an, danach gab es schnell ein paar Scheiben Toastbrot mit Käse, Hauptsache es ist schon mal was im Magen. Dann ging es an die Arbeit und über Tag gab es höchstens mal ein weiteres Toastbrot. Abends war ich dann körperlich ausgelastet und es gab eine richtig ordentliche Mahlzeit, dann ab auf die Couch und später direkt zu Bett. 

Heute weiß ich: schlechter kann man seinen Alltag kaum gestalten.

Heute sieht das eher so aus: nach dem Aufstehen gibt es zwei große Gläser warmes Wasser, anschließend mache ich Qi Gong und danach wird meditiert. Zum Frühstück gibt es anschließend einen Tee, eine große Portion warmes Porridge und Obst. So bin ich schon mal bestens auf einen anstrengenden Tag vorbereitet. Mittags gibt es dann entweder noch eine Portion Porridge oder Müsli mit Hafermilch und abends dann noch etwas gekochtes, aber nicht mehr in der Menge wie früher. Der Magen sollte immer nur zu 85% und nicht zu 100% gefüllt sein. 

Mit dieser Lebensumstellung fühle ich mich heute “fit wie ein Shaolin”. Doch warum ist das so?

Der erste Punkt, der einen gravierenden Unterschied macht ist die Ernährung. Früher war die Nahrungsaufnahme hauptsächlich mittel zum Zweck, damit ich keinen Hunger hab. 
Heute orientiere ich mich an der chinesischen 5-Elemente-Ernährung, um meinen Körper bestmöglich mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen und zwar so, dass es aus thermischer Sicht für den Körper sinnvoll ist. 

Die chinesische 5-Elemente-Ernährung:

Dabei geht es nicht um das Essen, was man vielleicht aus dem China-Restaurant an der nächsten Ecke kennt, sondern es geht vielmehr um Grundsätzlichkeiten. 
Letztendlich ist es so, dass man sich nach dem Essen genau so gut, oder sogar besser fühlen sollte, als vor dem Essen. Sprich, wenn sich nach dem Essen ein Völlegefühl oder Müdigkeit breit macht, dann war das Essen zu dem Zeitpunkt “falsch”. Wenn man derartige Symptome dauerhaft übergeht, ebnet man den Weg für Krankheiten. Durch gute Ernährung kann man sehr wohl Krankheiten vorbeugen und andere Symptome wie ständiges Frieren, Kopfschmerzen, Migräne, Knochen schmerzen etc. lindern. 

Das Grundprinzip der chinesischen 5-Elemente-Ernährung

Eigentlich ist es ganz einfach. Aus chinesischer Sicht muss man sich den Verdauungsapparat, in erster Linie den Magen, wie einen großen Kochtopf vorstellen. Wenn die Temperatur stimmt, dann wird die Nahrung entsprechend verdaut ( gekocht ) und es entsteht sowohl Dampf, der das Qi, die Energie, darstellt, als auch ein Nahrungsbrei der den Körper versorgt. Wenn die Temperatur aber nicht stimmt, wird entweder alles direkt verdampft oder es entsteht ein kalter, matschiger Brei, den der Körper nicht verwerten kann. Somit spielt die Thermik in der 5-Elemente-Ernährung eine große Rolle. Nun darf man das aber nicht falsch verstehen, denn eine heiß gekochte Mahlzeit bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese auf den Körper auch eine heiße, wärmende Wirkung hat. Auch ein heißer Tee, zum Beispiel, kann auf den Körper eine kühlende Wirkung haben. Das bedeutet eine warme / heiße Speise hat nicht unbedingt auch eine wärmende Wirkung auf den Körper. Als Grundsatz kann man dafür nehmen, dass man sich regional und saisonal ernähren sollte. Bei uns ist es zum Beispiel Brauch, dass man im Winter gerne Orangen und Mandarinen isst. Das ist allerdings absolut kontraproduktiv, denn Orangen und Mandarinen wachsen da, wo es schön warm ist. Die Einheimischen dort essen diese Früchte, um ihren Körper entsprechend der Umgebung zu kühlen. Wenn wir hier im Winter unseren Körper mit Orangen und Mandarinen kühlen, brauchen wir uns nicht wundern, dass wir ständig frieren. Was wächst bei uns im Herbst / Winter? Rüben und Kohl zum Beispiel. Beides hat eine wärmende und nährende Wirkung. Genauso Citrusfrüchte und Bananen haben eine kühlende Wirkung. Jetzt höre ich schon “Aber wir brauchen doch die Vitamine!” – Ja, das stimmt, aber wenn der “Magen Kochtopf” zu kalt ist, kann er die Vitamine überhaupt nicht verwerten. Das heißt, die Nährstoffe flutschen so durch und der Körper hat da überhaupt nichts von. Deshalb heißt es auch in der 5-Elemente-Ernährung man sollte nur wenig Rohkost essen. Man meint es gut und möchte den Körper durch Rohkost mit vielen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgen, doch das meiste davon kann der Körper nicht verwerten, wenn die Temperatur nicht stimmt. In diesem Fall gilt dann schon eher, wenn man das Gemüse kocht bzw erwärmt ist es für den Körper aus Sicht der Thermik deutlich leichter zu verdauen und zu verwerten.  

Neben den Nahrungsmitteln, die man dem Körper zur Verfügung stellt, spielt aber auch die Verdauung selbst eine sehr große Rolle.
Was heißt Verdauung überhaupt?

Wikipedia schreibt dazu folgendes:

“Als Verdauung oder Digestion (von lateinisch digestio) bezeichnet man den Aufschluss der Nahrung im Verdauungstrakt mit Hilfe von Verdauungsenzymen. Dabei entstehen durch chemische Spaltung (genauer: Hydrolyse) aus hochmolekularen Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen nieder molekulare Verbindungen (z. B. Mono- und Disaccharide, Fettsäuren, Aminosäuren, Di- und Tripeptide), die zum Teil in Energie umgewandelt bzw. ansonsten bei der Produktion von neuer Körpersubstanz eingesetzt werden, indem der lebende Organismus sie nach einem chemischen Umbau in die verschiedensten Zellstrukturen einbaut.
Viele Nährstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden, sind nicht wasserlöslich. Sie können deshalb nicht aus dem Dünndarm in das Blut und in die Lymphe aufgenommen werden. Wasserlöslich werden die Nährstoffe, wenn sie in kleinere Grundbausteine zerlegt werden. Enzyme, die in Verdauungssäften enthalten sind, katalysieren unterschiedliche Spaltungsreaktionen um ein Vielfaches. So kann die aufgenommene Nahrung in relativ kurzer Zeit verdaut werden.”

Die Verdauung ist ein sehr empfindlicher Prozess und damit dieser funktioniert sind zwei Faktoren wichtig:

  • Die Darmbewegung ( Peristaltik ) muss gut sein
  • Die mikrobielle Ökologie ( Darmmilieu )des Darms muss funktionieren 

“Das sind die zwei wichtigsten Einflussfaktoren für den Zustand des Darms. Vor allem der Funktionszustand des vegetativen Nervensystems wird oft unterschätzt. Typisch für den sogenannten ‘spastischen’, also verkrampften Dickdarm ist ein allgemeiner Anspannungs- und Erregungszustand.” Dr. Artur Wölfel.

Die Peristaltik lässt sich durch Bewegung von außen und von innen beeinflussen. Einer der wichtigsten Einflüsse auf die Peristaltik des Darms ist die Atmung. Und zwar ist es wichtig tief ( in den Bauch ) zu atmen. In unserer westlichen Kultur hat es sich etabliert hauptsächlich im Brustkorb zu atmen. Bei den Männern heißt es: Brust raus, Bauch rein und stramm stehen und bei den Frauen heißt es: dem Schönheitsideal entsprechen und den Bauch einziehen. Besonders bei Männern in China ist es allerdings ein Schönheitsmerkmal ein klein wenig Bauch zu haben und zwar, weil das auf eine gesunde Atmung und somit weitestgehend auf einen gesunden Körper hindeutet. Nun darf man das aber nicht mit Ablagerungen am Bauch verwechseln. Die Rede ist hier von einem “mit Luft gefüllten” Bauch und nicht von einem “dicken Bierbauch”. Wir sollten also in unserer Kultur wieder lernen in den Bauch zu atmen. Einerseits um die Peristaltik des Darmes zu aktivieren andererseits aber auch um allgemein einen Entspannungszustand zu erlangen ( Qi Gong / Meditation ), denn nicht nur für die Verdauung ist eine gesunde Atmung äußerst wichtig, sondern für den gesamten Körper. Alleine über eine gesunde Atmung würde es sich lohnen nochmal einen extra Artikel zu schreiben. 

Neben der Peristaltik ist aber auch das Darmmilieu entscheidend für eine gesunde Verdauung. 

Zum Beispiel haben Menschen mit trägem Stuhlgang oft ein basisches Milieu im Darm, was darauf hindeutet, dass säure bildende Bakterien fehlen. Als Folge ist oft auch die Peristaltik zu schlapp und es kommt zum Beispiel zu Verstopfung. 
Welche Rolle jedes einzelne Bakterium im Darm spielt ist noch nicht vollends aufgeschlüsselt. Klar ist aber, dass es eine Vielzahl an Bakterien im Darm braucht, um eine gesunde Verdauung zu fördern. Denn jedes einzelne Bakterium hat eine eigene Aufgabe in der Stoffwechsel-Kette und wenn eine Art fehlt ist die Stoffwechsel-Kette unterbrochen. Entweder schaffen es dann andere Bakterien diese Aufgaben mit zu übernehmen oder es kommt zu Versorgungsengpässen. Eine gute Möglichkeit um das Darmmilieu zu stärken sind zum Beispiel Probiotika und Präbiotika. Probiotika enthalten lebende Bakterien, die das Darmmilieu aktiv unterstützen sollen und Präbiotika sind Nahrungsmittel für Darmbakterien. Meine Empfehlung, um das Darmmilieu zu unterstützen ist EmikoSan

Empfehlung

Warum ist die Verdauung so wichtig?

70-80 % der immunkompetenten Zellen werden in speziellen Schleimhautarealen des Darms gebildet. Da dieses sogenannte darmassoziierte Immunsystem einen großen Teil der Abwehrarbeit für den gesamten Körper leistet, ist es umso entscheidender, für einen gut funktionierenden Darm zu sorgen. Aber das ist noch nicht alles, denn die meisten relevanten Stoffwechselprozesse finden während der Verdauung statt. Nur wenn diese Stoffwechselprozesse einwandfrei funktionieren stehen dem Körper alle Nährstoffe aus unserer Nahrung auch wirklich zur Verfügung. Die Darmschleimhaut entscheidet darüber welche Stoffe in den Organismus aufgenommen und welche ausgeschieden werden. Wenn die Darmschleimhaut nicht ordnungsgemäß funktioniert, werden zum Beispiel wichtige Nährstoffe ausgeschieden oder Schadstoffe im Organismus aufgenommen. 

Der körperlich Ausgleich durch Qi Gong

Qi Gong bedeutet frei übersetzt: die Arbeit mit der Energie. Qi Gong sind also Übungen, die dafür sorgen, dass die Meridiane ( die Energie Leitbahnen ) im Körper frei werden und die Energie frei fließen kann. Qi Gong ist eine der Säulen der traditionellen chinesischen Medizin. Durch gezielte Anspannung und Entspannung kombiniert mit der richtigen Atmung werden Muskeln gelockert die u.U. die Meridiane blockieren so, dass das Qi wieder frei fließen kann. Laut Definition der traditionellen chinesischen Medizin ist ein Mensch dann gesund, wenn die Energie im freien Fluss ist. Es gibt verschiedene Formen des Qi Gong. Eine Form, die die Energie in Fluss bringt mit Hilfe gezielter körperlicher Bewegungen und eine weitere Form, die die Energie nur durch Gedanken in Fluss bringt. Daher wird Qi Gong auch als Meditation in Bewegung bezeichnet. Denn auch die Imagination, die Gedanken- / Vorstellungskraft ist ein Teil des Qi Gong. Auch für die Shaolin Mönche ist das Qi Gong fest im Alltag integriert und ein großer Bestandteil des Lebens, um den Körper gesund und kräftig zu halten und Kontrolle über das Qi zu erlangen. 

Manchmal empfiehlt es sich auch die Muskulatur direkt zu versorgen. Zum Beispiel mit einer wohltuenden Massage. Dazu empfehle ich das Bokashi Oil.

Empfehlung

Fazit: Um “fit wie ein Shaolin” zu werden braucht es eine gesunde Ernährung wie zum Beispiel die chinesische 5-Elemente-Ernährung. Darüber hinaus braucht es einen guten körperlichen Ausgleich wie zum Beispiel Qi Gong, dessen großer Bestandteil es ist gesund zu atmen und um das alles zu unterstützen empfehle ich dann noch EmikoSan um das Darmmilieu zu stabilisieren. 

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Wann hast du das letzte Mal bewusst geatmet?

AtmenGeschätzte Lesedauer: 6 Minuten
  • Es verschlägt mir den Atem
  • Es herrscht atemlose Stille
  • Mit atemberaubenden Tempo
  • In einem Atemzug
  • Mit stockt der Atem

Das sind nur ein paar Redewendungen in denen der Atem ein wichtige Rolle spielt. Bestimmt kennst du ein paar davon. Aber warum gibt es wohl so viele ausdrucksstarke Redewendung in denen der Atem eine entscheidende Rolle spielt?

Wie wichtig ist der Atem für uns?

Gehen wir es mal sachlich an. Was brauchen wir zum Leben? Essen? Ja, brauchen wir. Ohne essen können wir unter guten Umständen nur einige Tage bzw wenige Wochen überleben. Was brauchen wir noch? Wasser? Ja genau, Wasser ist enorm wichtig. Ohne Wasser überleben wir nur zwei bis drei Tage, wenn es gut läuft. 

Wie lange überleben wir ohne Luft? Gut trainierte Apnoetaucher ( Tauchen ohne Sauerstoffflaschen ) schaffen es ein paar Minuten ohne Sauerstoff aus zu kommen. Der Rekord lag 2011 bei 21 Minuten und 33 Sekunden. Das bedeutet Sauerstoff ist so ziemlich das Wichtigste, das wir zum Leben brauchen. 

Wo liegen unsere Prioritäten?

Machst du dir Gelegentlich Gedanken über dein Essen? Bestimmt. Viele von uns machen sich Gedanken über das, was sie essen. Man kann sich an Glaubenssätze halten und vegetarisch oder sogar vegan Leben und sich viele Gedanken zum Thema essen machen, was auch richtig ist. 

Machst du dir auch Gedanken, über das was du trinkst? Vielleicht auch mal. Vielleicht denkst du gelegentlich auch mal kurz über die Flüssigkeiten nach, die du deinem Körper zu führst. Kaffee, Tee, Bier, Limo, vielleicht Wasser. 

Aber wann hast du das letzte Mal über deine Atmung nach gedacht? Außer “Ich geh mal kurz frische Luft schnappen” spielt die Atmung im Alltag doch keine große Rolle, oder? Denk mal kurz drüber nach und überleg dir mal, wann du das letzte Mal über die Luft, die du atmest nachgedacht hast, oder die Art und Weise wie du atmest. Wenn ich die Frage, ob du mehr in den Bauch atmest oder mehr in die Brust, könntest du die Frage spontan beantworten? 

Wie kommt es, dass etwas so elementar wichtiges wie die Atmung in unserem Alltag so eine winzige Rolle spielt?

Der erste Atemzug

Ein ungeborenes Kind wird durch die Mutter mit Sauerstoff versorgt. Die Lungen sind im Mutterleib noch mit Flüssigkeit gefüllt. Erst kurz vor der Geburt wird die Flüssigkeit nach und nach abgebaut. Oft wird der letzte Rest der Flüssigkeit erst kurz nach der Geburt abgehustet. Der erste Atemzug im Leben beginnt somit mit dem Ausatmen. Zuerst wird die Lunge geleert bevor sie das erste Mal mit Sauerstoff gefüllt wird. Und auch heute noch im Leben eines Erwachsenen spielt das ausatmen eine entscheidende Rolle. 

Atmen im Alltag

In der Regel atmen die allermeisten von uns im Alltag zu oberflächlich und nur in den oberen Brustraum. Gerade beim ausatmen bleibt ein Großteil der Lunge mit Luft gefüllt. Dabei kann gerade bewusstes ausatmen ein gutes Werkzeug sein um zum Beispiel die Muskulatur zu entspannen. Versuch einfach mal mit geschlossenem Mund durch die Nase aus zu atmen und wenn du denkst du hast ausgeatmet dann lässt du die Brustkorb- und Bauchmuskulatur mal zusammensinken, um die restliche Luft aus der Lunge heraus fließen zu lassen – nicht pressen – und im gleichen Moment achte mal bewusst auf deine Schulter- und Nackenmuskulatur. Nach ein paar Versuchen solltest du merken wie mit jedem ausatmen die Schultermuskulatur länger wird und sich zunehmend entspannt. Das kannst du direkt jetzt machen während du diesen Artikel liest – probier es mal 🙂

Meditation

Wie atmet man?

Witzige Frage eigentlich, denn jeder von uns atmet durchschnittlich 12-16 mal pro Minute. Doch es gibt viele verschiedene Atemtechniken. Zum Beispiel:

  • Brustatmung
  • Bauchatmung
  • umgekehrte Bauchatmung
  • embrional Atmung
  • etc.

Je nach dem zu welchem Zweck eignen sich verschiedene Atemmethoden besser. Die wichtigste und zugleich gesündeste Form der Atmung ist aber die Bauchatmung ( oder auch Zwerchfellatmung ). Setze oder stell dich mal aufrecht hin, lege beide Hände auf den Bauch, auf Höhe des Bauchnabels oder leicht darunter und atme mit geschlossenem Mund durch die Nase ein. Atme so, dass du deine Atmung selber fast nicht hören kannst und versuche mit den Händen zu spüren wie der Bauch sich beim einatmen ausdehnt. Erst danach sollte sich der Brustkorb ausdehnen und sich mit Luft füllen. Zum ausatmen kannst du den Mund öffnen und die Luft langsam aber bewusst entweichen lassen. Spüre jetzt wie der Bauch in sich zusammen sinkt. Das ist die Bauchatmung und leider die Form der Atmung, die die meisten von uns verlernt haben. Durch das hohe Tempo und den Stress im Alltag sowie Tugenden wie “Brust raus, Bauch rein und gerade stehen” oder die Schönheitsideale von einem flachen Bauch haben wir in der westlichen Welt die Bauchatmung verlernt und atmen zu oberflächlich und nur im Brustkorb. Langfristig führt diese Form der Atmung jedoch zu gesundheitlichen Einschränkungen. Der Körper bekommt zum Beispiel zu wenig Sauerstoff. Doch nicht nur das, auch die Darmperistaltik ( die Darmbewegung ) wird durch die Atmung beeinflusst. Durch die Bauchatmung wird der Darm in seiner Tätigkeit angeregt. In der traditionellen chinesischen Medizin spricht man sogar davon durch die Bauchatmung mehr Fett zu verbrennen. Außer dem nutzt man zum Beispiel bei der Meditation die Atmung ganz bewusst dazu den Geist zu beruhigen und die wirren Gedankenströme abzustellen. Bildlich gesprochen muss man sich vorstellen, man hätte ein kleines wildes Äffchen im Kopf, das nur Blödsinn vor hat und wild von einer Seite zur nächsten stürmt und seiner unbändigen Energie freien Lauf lässt. Wie kann man so ein verrücktes kleines Äffchen beruhigen? Richtig, mit Bananen 🙂 Wie bekommt man nun die Bananen in den Kopf? Durch richtiges Atmen. Die Atemzüge entsprechen Bananen mit denen man das Äffchen beruhigen kann. 

Die Luftqualität

Doch nicht nur die Atemtechnik ist für den Körper wichtig sondern natürlich auch die Luftqualität. Und hier rede ich jetzt nicht von den üblichen Feinstaub Diskussionen sondern von der täglichen Atemluft. Gerade im Winter, wo wir und viel in geschlossenen Räumen bei trockener Heizungsluft aufhalten lässt du Luftqualität oft zu wünschen übrig. Gewöhnliche Heizkörper wärmen die Luft durch Luftzirkulation auf. Was natürlich leider auch dazu führt, dass der ganze Staub in den Zimmern mit durch die Luft gewirbelt wird und unweigerlich auch in unseren Lungen landet. 

Wie gut, dass es heute mehrere Möglichkeiten gibt die Luft in Wohn- und Büroräumen zu verbessern. Zum Einen kann man mit Hilfe von Effektiven Mikroorganismen die Atemluft verbessern, weil diese den Feinstaub in der Luft vermindern. Zum Anderen kann man aber so genannte Diffuser einsetzen. Das sind kleine Geräte, die mit Ultraschall Flüssigkeiten vernebeln und so die Luft aufwerten. Hier kann man auch dezent ätherische Öle einsetzen um die Atemluft aufzuwerten. Auch Luftfilter und Ionisatoren sind eine Option, obwohl gerade das Ionisieren der Atemluft sehr umstritten ist. Ionisieren bedeutet das Laden von Luftpartikeln mit negativer elektronischer Spannung. Das führt zum einen dazu, dass der Körper die Luftpartikel besser aufnehmen und verwerten kann, doch leider entsteht bei diesem Prozess Ozon. Ozon stellt im Körper aber ein Oxidant dar, der dem Organismus letztlich schadet. Hier muss man nun abwägen, was das geringere Übel ist. 

 

Fazit:

Ich denke wir sollten der Atmung und der Qualität der Atemluft im Alltag eine größere Bedeutung zu schreiben. Genau wie zu den Themen Essen und Trinken sollten wir ab und an mal einen Gedanken in das Thema Atmung investieren. Es gibt viele Bereiche im Leben, die davon profitieren. Sei es die Minderung von Stress bzw. mehr Entspannung, aber auch die Aktivierung der Darmperistaltik für eine gesündere Verdauung. Auch die Atemluft als Solche sollte eine wichtige Rolle spielen. Genau so wie wir wissen was wir essen und trinken sollten wir uns bewusst sein was wir atmen.