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Wie macht man guten Kompost?

Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten

Guten Kompost zu machen scheint eine Kunst für sich zu sein. Jeder hat dabei so seine eigenen Regeln. Manche davon lassen sich leicht umsetzten. Manch andere Herangehensweisen stellen einen allerdings vor richtige Herausforderungen. Hier gibt es jetzt mal ein paar leicht umsetzbaren Tipps für die Frage: Wie macht man guten Kompost?

Was ist Kompost eigentlich?

Schauen wir uns doch erstmal an was Kompost eigentlich ist und was beim kompostieren passiert. Dann wird schnell klar worauf es eigentlich ankommt.

Kompost ist ein humusreiches Rotteprodukt aus organischen Abfällen. Die bei der Kompostierung ablaufenden Prozesse der Humifizierung und Mineralisierung gleichen der Humusbildung im Boden. Wie Kompost wirkt und welche Eigenschaften ihn auszeichnen, hängt sowohl von den Ausgangsstoffen als auch von den Zersetzungsprozessen ab.

Zitat von: https://www.bodenwelten.de/content/was-ist-kompost

Kompostierung (auch Rotte) bezeichnet den Teil des Nährstoffkreislaufs, bei dem organisches Material unter Einfluss von Luftsauerstoff (aerob) von Bodenlebewesen (heterotroph) abgebaut wird. Dabei werden neben Kohlendioxid auch wasserlösliche Mineralstoffe freigesetzt wie beispielsweise Nitrate, Ammoniumsalze, Phosphate, Kalium- und Magnesiumverbindungen, die als Dünger wirken. Ein Teil der bei diesem Abbau entstehenden Zwischenprodukte wird zu Humus umgewandelt.

Zitat von: https://de.wikipedia.org/wiki/Kompostierung

Kurz zusammengefasst bedeutet das also: Organisches Material wird so umgesetzt, dass Nährstoffe entstehen, die letztendlich wieder pflanzenverfügbar sind. 

Also kommt es beim kompostieren darauf an ideale Bedingungen zu schaffen, dass organisches Material so umgesetzt werden kann, dass es in seine Bestandteile zerfällt, aus denen dann wieder Dünger wird.

Die wichtige Rolle der Mikroorganismen

Mikroorganismen sind ein sehr wichtiger Bestandteil des Bodenlebens. Ohne Mikroorganismen würde viele Stoffwechselprozesse gar nicht statt finden. Somit sollte man unbedingt darauf achten auch im Kompost das richtige bakterielle Milieu vor zu finden. An dieser Stelle eignen sich zur Milieusteuerung Effektive Mikroorganismen besonders gut.

Wenn du nicht weißt was Effektive Mikroorganismen sind, oder was es mit den Milieus auf sich hat, klicke jetzt hier!

Aus diesem Grund passen kompostieren und EM hervorragend zusammen. Effektive Mikroorganismen sorgen dafür , dass die Nährstoffe aus pflanzlichem Material während der Rotte nicht nur erhalten bleiben, sondern sogar durch eine Reihe nützlicher Stoffe wie Enzyme, Antioxidantien oder Vitamine ergänzt werden. Alle zusammen stehen sie dann als fertiger Kompost dem Boden sowie den Pflanzen zur Verfügung. 

Welche Vorteile bringt ein EM-Kompost mit?

Er ist pflegeleichter als ein herkömmlicher Kompost
Er ist platzsparender
Es bleiben mehr Nährstoffe erhalten
Es siedeln sich mehr Regenwürmer an.
  
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Effektive Mikroorganismen für deinen Kompost

EM sorgen für ein gutes „Klima“ im Kompost, deshalb finden nützliche Bodenlebewesen wie z.B. Regenwürmer optimale Lebensbedingungen vor. Einige Arten von Regenwürmern fressen täglich Mengen von ihrem eigenen Körpergewicht. Zusammen mit Effektiven Mikroorganismen sorgen sie nochmals für eine beschleunigte Umsetzung. Die Ausscheidungen der Regenwürmer sind hochkonzentrierte und direkt pflanzenverfügbare Nährstoffe.

Regenwürmer sind in der Natur dafür zuständig abgestorbenes Pflanzenmaterial umzusetzen ( abgestorben ist nicht gleichzusetzen mit faulend ). Für den Abbau von faulendem Material sind zum Beispiel Schnecken verantwortlich. Schnecken fressen allerdings auch Pflanzenteile die noch leben, aber schwach bzw bereits faulend sind. Dort wo Effektive Mikroorganismen eingesetzt werden gibt es keine Fäulnis und somit sind dort weniger Schnecken und Fliegen anzutreffen. Dafür aber mehr Regenwürmer.

Damit Regenwürmer leichter in den Kompost eindringen können ist es sinnvoll den Kompost von unten offen zu lassen und ihn auf lockeres Erdreich zu schichten.

Optimale Bedingungen für guten Kompost

Eine der wichtigsten Bedingungen für guten Kompost ist der richtige Standort.

Der Kompost sollte im Garten gut erreichbar sein. Man sollte sich die Möglichkeit lassen, den Kompost mit einer Schubkarre anfahren zu können. Zum Einen für die Anlieferung neuen Materials. Zum Anderen aber auch für den Abtransport des fertigen Kompost.

Darüber hinaus sollte man darauf achten kurze Wege zu haben. So sollte der Kompost möglichst dicht an den Orten stehen, wo organisches Material anfällt. Wie zum Beispiel beim Gemüsebeet, beim Hochbeet oder in der Nähe der Küche.

Kompost mag keine direkte Sonneneinstrahlung. Es besteht dabei die Gefahr, dass das obere Material zu stark austrocknet. Das würde zur Folge haben, dass Bodenlebewesen und Mikroorganismen sich zurück ziehen.

Der Kompost sollte also besser im Halbschatten stehen. Unter Bäumen oder Sträuchern wäre ein guter Platz für Kompost.

Sollte es nicht anders möglich sein, als den Kompost in die Sonne zu stellen, so sollte man regelmäßig den Feuchtigkeitsgehalt prüfen und ggf den Kompost bewässern.

Bei nach oben offenen Komposthaufen hilft schon das Beschatten mit ein paar Holzbrettern oder einer Platte, die oben auf das Gestell gelegt werden.

Wichtig ist: De Kompost sollte auf offener Erde angelegt werden, damit Bodenlebewesen in den Kompost eindringen können und überschüssige Flüssigkeit abfließen kann. Um das Eindringen von Wühlmäusen oder anderen Kleintieren von unten zu verhindern, kann ein stabiles Metallgitter unter dem Kompost sinnvoll sein.

Ebenfalls wichtig ist der richtige Behälter

Es gibt eine Vielzahl  verschiedener Kompost Behälter. Es gibt sie aus Kunststoff, Metall oder Holz. Als kompletten Kasten oder als Stecksystem. So wie Schnell- und Thermokomposter. Dabei reicht auch eine alte Regentonne oder ein paar Paletten als Umrandung für den Kompost. Auch aus Steinen kann man sich eine schöne Kompostumrandung bauen. Anleitung und Ideen dazu sind jede Menge im Internet zu finden.

Wer sehr viel Platz im Garten hat, sucht sich einfach eine schattige Stelle, an der ein offen liegender Komposthaufen ohne seitliche Begrenzungen aufgesetzt wird.

Bei einem EM-Kompost gilt es eine Besonderheit zu beachten. Das Rotteprinzip von Thermo- und Schnellkompostern ist nicht für EM geeignet. Die hohen Temperaturen, die im Inneren dieser Behälter hervorgerufen werden töten Mikroorganismen und nützliche Bodenlebewesen ziehen sich zurück. Falls du bereits einen solchen Kompostbehälter besitzt, kannst du aber trotzdem einen EM-Kompost anlegen. Dazu lässt du einfach den Deckel offen. Falls vorhanden kannst du dann auch auf die Bodenplatte verzichten.

Alle anderen, offenen Kompostbehälter und -systeme sind für einen EM-Kompost sehr gut geeignet.

Den Kompost anlegen / befüllen.

Beim Befüllen des Komposts sollte man versuchen auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen trockenem und feuchtem Material zu achten. Zu hoch aufgeschütteter Strauch- oder Heckenschnitt zum Beispiel erschwert es Bodenlebewesen den ganzen Kompost zu durchdringen. Wenn viel Schnittgut auf einmal anfällt, sollte man es zunächst neben dem Kompost lagern und später mischen.

Je kleiner das Material ist, desto größer ist seine Oberfläche und es kann besser und schneller verrotten. Für Äste und Strauchschnitt lohnt es sich daher im Herbst, das Material zu häckseln, bevor es mit feuchtem Material gemischt auf den Komposthaufen geschichtet wird.

Den Kompost mit EM behandeln: Verdünnungen aus der KompostPflege und Wasser müssen immer innerhalb von 48 Stunden verbraucht werden. Daher solltest du, den Kompost in den Sommermonaten mindestens alle 14 Tage behandeln, in den Wintermonaten mindestens alle vier Wochen. Die Verdünnung kann gesprüht oder gegossen werden. Anschließend sollte das frische Material, das jetzt das erste Mal EM bekommen hat, durchmischt und angedrückt werden.

Anlegen eines neuen Komposthaufens: Wenn du einen neuen Komposthaufen anlegen möchtest, mischt du die erste Schicht mit 2-3 Eimern fertigem EM-Kompost und gießt zudem mit der KompostPflege an. Wenn du noch keinen reifen Kompost hast, mischt du die erste Schicht mit fertigem Bokashi (eigenes Küchenbokashi oder ein fertig Bokashi von Emiko ).

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EMIKO KompostPflege im Winter: Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt kannst du die EMIKO KompostPflege auch in den Wintermonaten über den Kompost gießen, sofern du ihn weiterhin mit Küchenabfällen befüllst. Durch die hohe Aktivität von Mikroorganismen und Bodenlebewesen im Komposthaufen herrschen im Inneren angenehme Temperaturen, bei denen auch im Winterhalbjahr die Rotte weitergeht. Entsprechend muss das Material weiter vor Fäulnis geschützt werden und gewinnt durch EM an Attraktivität für alle Bodenlebewesen.

Weitere EM-Produkte für den Kompost

EMIKO UrgesteinsMehl: Das UrgesteinsMehl ist voller wichtiger Mineralstoffe und verbessert dadurch das unmittelbare Nahrungsangebot für alle Mikroorganismen und Kleinstlebewesen im Komposthaufen. Durch die sehr feine Vermahlung wird die Oberfläche im Kompost vergrößert, was den Lebensraum der Mikroorganismen verbessert. Im EMIKO UrgesteinsMehl selbst befinden sich bereits EM, die bei Kontakt auf das umliegend organische Material übersiedeln können.

Für den Kompost werden pro Lage (= etwa 1/4 Kubikmeter Material) etwa eine bis zwei Hände voll UrgesteinsMehl nach dem Besprühen mit der KompostPflege und VOR dem Mischen des Materials aufgestreut.

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Urgesteinsmehl

EM Super Cera C Pulver oder Granulat: Das Pulver oder das Granulat werden ebenfalls lagenweise nach dem Besprühen und vor dem Mischen der jeweiligen Schicht organischen Materials auf den Kompost gestreut. Eine halbe Handvoll pro Lage genügt. Sowohl das Pulver als auch das Granulat verbessern die energetischen Eigenschaften im Komposthaufen, den Lebensraum für Bodenlebewesen und Mikroorganismen und fördern so indirekt eine Rotte ohne Fäulnis.

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Super Cera C Pulver / Granulat

Warum eigentlich mit Kompost düngen?

Dadurch, dass du aus deinem Garten erntest, Laub entfernst und verblühte Pflanzen schneidest oder ersetzt, greifst du unweigerlich in den Kreislauf der Natur ein. In den Beeten möchtest du natürliche Prozesse wie die Rotte ungerne sehen. So fehlt es in vielen Beeten aber an natürlichen Nährstoffen. Daher ist es wichtig guten Kompost als Ersatz für die fehlenden Nährstoffe auszubringen.

Kompost aus deinem eigenen Garten kann auf diese Weise die Lücke in dem natürlichen Kreislauf wieder schließen. Die zuvor entfernten Pflanzenteile kannst du später in Form des fertigen Komposts wieder den Pflanzen zuführen. Gerade der EM-Kompost bringt dabei gleichzeitig unzählige Mikroorganismen in den Boden. Das verbessert die gesamte Bodenaktivität und fördert so das Wachstum gesunder und vitaler Pflanzen.

Fazit

Mit deinem eigenen Kompost kannst du in deinem Garten den natürlichen Kreislauf wieder herstellen. Alles was an organischem Material im Garten anfällt kannst du mit deinem Kompost aufwerten und deinen Pflanzen später wieder als Nährstoffe zuführen. So kannst du ( außer für stark zehrende Pflanzen ) auf einen Großteil zugekauften Düngers verzichten. Um dabei den Kompost frei von Fäulnis zu halten ist es sinnvoll regelmäßig flüssige EMIKO KompostPflege einzusetzen. Das fördert die Rotte und führt zu einer Ansammlung positiver Mikroorganismen und Bodenlebewesen.

Quellenangaben:
Bilder: pixabay.com

Über den Autor Toby Schuetgens

Moin, ich bin Toby und ich liebe es gesund zu sein. Mein Wunsch ist es gesund alt zu werden und immer die Dinge tun zu können, die ich gerne mache. Dieser Antrieb hat mich zu einem Experten für Effektive Mikroorganismen gemacht. Mehr dazu: klicke auf: Menü >> Über mich!

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